Das ist der Inhalt dieser Seite:
Freie Bildredakteure beschaffen Bilder für Textpublikationen
Welche Bildquellen nutzten freiberufliche Bildredakteure?
Das Tätigkeitsprofil freier Bildredakteure
Die Bildauswahl nach Medium und Zielgruppe
Gibt es das gute Bild?
Datenschutz


Freie Bildredakteure beschaffen Bilder für Textpublikationen

Die Bildbeschaffung muss so vonstatten gehen, dass damit sämtliche Anforderungen erfüllt werden. 

Derer gibt es viele von unterschiedlichen Seiten: unter anderem will der Leiter der Redaktion, der Lektor, der Grafiker oder auch der Verlag seine Interessen umgesetzt wissen.

Daher muss dem Bildredakteur schon im Vorab klar gemacht werden, welche Wünsche denn genau mit dem Bild zu erfüllen sind, welche Anforderungen daran gestellt werden und welche Wirkung gewünscht ist. 

Eine Frage muss dabei gleich zu Anfang geklärt werden und die betrifft das Honorar. Wer ist der Inhaber des Bildes und besitzt damit die Rechte daran? 

Im Folgenden können eventuelle Honorarforderungen geklärt werden, die mit dem Inhaber des Bildes zu klären sind. Auch der Umfang der Nutzung muss geklärt werden. Es gilt dabei, alle Vereinbarungen, betreffs der Rechte, der Nutzung und des Honorars schriftlich zu klären. 



Der Verlag wird immer darauf bestehen, denn ansonsten geht er das Risiko einer Schadensersatzforderung ein. Möglichkeiten Bilder zu kaufen, die ohne Einschränkung genutzt werden können, gibt es einige und die sollten nicht ungenutzt bleiben.

Dabei sind auch sämtliche Ansprüche, die eventuell an den Bildern bestehen, bereits geklärt worden. Allerdings haben die frei verwendbaren Bilder den Nachteil, dass bei ihnen keine Sperrung erfolgt und sie auch von anderen Bildredakteuren verwendet werden können. 

So kann es sein, dass verschiedene Medien dieselben Bilder zeigen, alleinige Rechte daran hat dann niemand. Andere Möglichkeiten der Bildbeschaffung ergeben sich durch die Nutzung der Bilder, an denen die Rechte vor jeder Veröffentlichung neu geklärt werden müssen. 

Wenn Bilder beschafft werden müssen, ist eine Kalkulation der Kosten voranzusetzen. Denn teilweise sind die Honorarforderungen der Rechteinhaber an den Bildern sehr hoch und es rechnet sich dann manchmal nicht, diese Bilder auf Biegen und Brechen zeigen zu wollen.

Kosten und Nutzen müssen immer im Einklang stehen, das ist auch der Grund, warum ein Bildredakteur ein gewisses kaufmännisches Verständnis mitbringen sollte.


Welche Bildquellen nutzten freiberufliche Bildredakteure?

Für den Bildredakteur eröffnen sich verschiedene Wege, ein Bild nach Wunsch zu bekommen. 

Wichtig dabei ist, immer die relevantesten Quellen zu bedenken. Denn auch wenn teilweise Stunden mit der Suche nach dem passenden Bild verbracht werden, so ist es doch nicht immer möglich, so viel Zeit zu investieren. 
Dann kommt es darauf an, zuerst bei den Stellen zu suchen, die am ehesten in Frage kommen. Zum einen sind da die Fotografen selbst zu nennen.

Viele Redaktionen arbeiten mit festen freien Fotografen zusammen, so dass diese die erste Anlaufstelle bilden. 
Sie können in ihrem Archiv nachsehen, ob sie das Gewünschte bereits haben oder können den Auftrag zur Fotografie annehmen. 
So kommt der Auftraggeber auf jeden Fall an ein aktuelles Bild. 

Zum anderen sollen an dieser Stelle die Bildagenturen genannt werden, die sich mit nichts anderem beschäftigen, als Bilder zu schießen, sie abzulegen und zuverkaufen. Teilweise bieten sie die Bilder auch kostenlos an, meist ist aber die Zahlung eines Entgeltes nötig. 

Verschiedene Bereiche werden mit den Fotos aus den Bildagenturen abgedeckt, darunter Werbung, Unterhaltung, Kreatives und Nachrichten. Allerdings sind viele dieser Bilder mit dem Copyright versehen, was die weitere Verwendung teilweise schwierig macht. Meist werden die Bilder nur für das einmalige Zeigen verkauft. 

Viele Nachrichtendienste richten eigene Bildagenturen ein, die an dieser Stelle nicht vergessen werden dürfen.
Auch sie sind wichtige Anlaufstellen für den Bildredakteur. Es gibt ein wahres Netz an Fotografen, die für eine solche Bildagentur tätig sind und ihre Fotos zeigen Bilder aus der ganzen Welt. 

Hinzu kommen die Allroundagenturen. Auch hier sind Fotos aus jedem Lebensbereich archiviert. 
Vor allem für allgemein gehaltene Themen bietet sich die Suche in der Allroundagentur an. 

Zu nennen sind des Weiteren Reisebildagenturen, die in erster Linie vonMagazinen und von Fernsehsendern, die ihre Reportagen mit Bildern unterlegen wollen, aufgesucht werden. 



Sie beschäftigen sich mit allem, was sich rund um das Reisen, fremde Kulturen und ferne Länder dreht. Zuletzt seien noch die Sportfotoagenturen genannt, die, wie der Name schon sagt, vor allem für Fotos aus dem Sportbereich zuständig sind.

 

Das Tätigkeitsprofil freier Bildredakteure

Ein Bildredakteur arbeitet als Konzeptioner, kreativer Planer, Organisator und Verwalter vornehmlich in seinem Büro, um für Verlage, Agenturen, Medienunternehmen das geeignete Bildmaterial zu finden. Er führt dabei seine Recherche in Bilddatenbanken, Archiven, Bildagenturen u. a. durch.

Eine wichtige Aufgabe des Bildredakteurs ist die Klärung von Nutzungsrechten und Honoraren, die Archivierung des Materials in digitalen Bilddatenbanken. Auch die Bildbearbeitung und die Bildunterschriften gehören häufig mit zu seinen Aufgaben. 

Für eine Textpublikation werden häufig zahlreiche Fotografien und Bilder benötigt. Ein Bildredakteur trifft dabei auf der Basis des vorhandenen Layouts und des Textinhaltes die Auswahl an Bildern.

Bilder und Fotografien sind eine ausgezeichnete Unterstützung, um ein Thema verständlicher und optisch aufgelocketer darzustellen.

Der Bildredakteur arbeitet stets eng mit Autoren, Textredakteuren, Fotografen, Illustratoren, Grafikern zusammen. Bildredaktion ist halt Teamarbeit! 



Die Bildauswahl nach Medium und Zielgruppe

Die professionelle Bildauswahl ist entscheidend für den Erfolg eines Bildes. 
Denn Menschen schätzen unbewusst und in Sekundenschnelle ein, ob ihnen ein Bild zusagt oder ob es sie nicht anspricht. Die Auswahl der Bilder muss dementsprechend nach dem Medium und nach der Zielgruppe, an die es sich richten soll, erfolgen. 

Das visuelle Image eines Mediums ist in der Regel vorgegeben, dem muss sich ein Bild anpassen können.
Das heißt, hier werden bereits erste Grenzen für das Bild gesetzt. Bildsprache und auch Art des Bildes sind wichtig, denn beide richten sich nach den Sehgewohnheiten der Leser oder Zuschauer, also der jeweiligen Zielgruppe. 

Für die Medien ist es wichtig, hin und wieder ein neues Bebilderungskonzept auszuprobieren, damit auch andere Zielgruppen angesprochen werden. 


Doch die Veränderung darf nicht zu stark sein, damit auch die bisherige Kundschaft gehalten werden kann. Neue Bildkonzepte werden meist skeptisch betrachtet und nicht wenige Leser oder Zuschauer sind damit nicht einverstanden. 
Wenn die Zahl der verlorenen Kunden durch neue wieder wettgemacht und besser noch, vergrößert wird, ist das zwar gut. 

Aber das eigentliche Ziel ist es, gar keine Kunden zu verlieren. Ein frisches Layout muss sich dem anpassen, was natürlich bei der Auswahl der Bilder zu beachten ist. 

Die Bildsprache richtet sich danach, was den Lesern vermittelt werden soll: Soll ein ruhiges und gesetztes Konzept herüberkommen oder soll es eher quirlig und jugendlich sein? Zeitungen und Zeitschriften, Magazine (auch im Internet), Fernsehen und Werbung richten sich nach bestimmten Konzepten und Rastern, die immer wieder zu finden sind. Danach richtet sich die Auswahl der Bilder. 


Das richtige Bild für die Zielgruppe

Als Zielgruppe kommt für die Medien entweder eine spezielle Gruppe von Menschen oder die Allgemeinheit in Frage. 

Die Bildsprache ist davon abhängig, auch die Wahl der Themen, die in den einzelnen Ausgaben behandelt werden. 

Wichtig für den Bildredakteur ist, dass ein Leser immer zuerst auf das Bild sieht und dann erst den Text liest.

Das heißt, das Bild muss sich an die Zielgruppe richten, deren Aufmerksamkeit fesseln und sie dazu anregen, den Textbeitrag wirklich zu lesen. Damit ist das Bild der eigentliche Aufhänger eines jeden Artikels und von zentraler Bedeutung für den Erfolg eines Mediums. 



Der Schlussredakteur einer Zeitung oder Zeitschrift sieht die Bilder ebenfalls noch einmal durch und kann sie, falls sie seiner Meinung nach unpassend sind, durch neue ersetzen lassen

 

Gibt es das gute Bild?

Auch wenn es die Meinung gibt, dass es das gute Bild nicht gäbe, so ist dem nicht ganz so und die Meinungen gehen auseinander.

Denn je nach Anspruch des Mediums, nach dem Zweck, den das Bild erfüllen soll und natürlich mit einem gehörigen Maß an Subjektivität lässt sich das gute oder gar das beste Bild finden.

Für den Bildredakteur gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein gutes Bild zu finden.

Er kann zum Beispiel aus den verschiedenen Bildern, die ihm von einem Fotografen vorgelegt werden, einige auswählen.

Gutes Bild finden

Der Fotograf hat schon die zu einem Thema passende Vorauswahl getroffen, was bedeutet, dass es keine wirklich schlechten Bilder mehr gibt.

Auch Bildagenturen stellen eine Auswahl von Bildern zur Wahl, die zu einem bestimmten Zweck der Veröffentlichung ausgesucht wurden.

Wird zwischen guten und schlechten Bildern gewählt, so spielt das Thema, das dargestellt oder unterstützt werden soll, eine entscheidende Rolle.

Zum Beispiel müssen Pressefotos andere Kriterien erfüllen, als das bei den so genannten Featurebildern der Fall ist. Werden Fotos bewertet, geschieht das daher aufgrund verschiedener Kriterien, die Bilder werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt.

Thematisch gute Bilder finden
Es gibt also immer wieder wirklich gute Bilder, wenn aber Bilder zu unterschiedlichen Themen miteinander verglichen werden, so findet sich kaum „das eine“ wirklich gute Bild.

Werden die Bilder nach Themen geordnet, so ergibt sich rasch ein thematisch bestes Bild.

Nimmt man nun auch noch die Angewohnheiten der Zielgruppe eines Mediums zu Hilfe, so ergeben sich weitere Auswahlkriterien.
Es kann sein, dass das Bild die Sehgewohnheiten der Leser gar nicht trifft. Damit kann es an sich ein sehr gutes Bild sein, aber für den entsprechenden Einsatzzweck völlig ungeeignet.

Wer nun also das beste Bild finden will, der solle eine Vorauswahl treffen.
Diese geschieht dadurch, dass die formalen Kriterien beachtet werden, anhand denen das passende Bild gefunden werden kann.

Hier spielt nicht zuletzt das Gefühl des Bildredakteurs mit.
Das Bild muss ihn berühren, er sollte sich davon angesprochen fühlen. Ist das nicht der Fall, ist das Bild besser zur Seite zu legen.

Niemals darf es so sein, dass sich beim Betrachten der Bilder das Gefühl einstellt: „Das Bild könnte eigentlich besser sein.“

Dann ist das beste Bild noch nicht gefunden worden und die Suche geht weiter.


Je nach Medium, in dem das Bild veröffentlicht werden soll, bietet sich die Zusammenarbeit mit freien Lektoren an.

Bei einem Buch zum Beispiel kann er entscheidende Hinweise auf die Auswahl des besten Bildes geben.

 

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